Gstaad – „Last paradise in a crazy world“ (Teil 2)

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Dieses Bild täuscht, auch im Sommer ist hier im Dorfkern von Gstaad viel Betrieb …

Gstaad – das prominente Zentrum des Saanenlandes

Der weltbekannte Ferienort Gstaad gehört zur Gemeinde Saanen und ist der touristische Hauptort im Saanenland. Wie man mir erzählte, verteilen sich die Reise- und Feriengäste in Gstaad je zur Hälfte auf die Winter- und die Sommer-Saison. Gerade im Sommer verwundert dies nicht, denn das gepflegte und intakte Ortsbild im ungekünstelten Chaletstil und die unversehrte Natur rund um Gstaad wirkt auf die Besucher sehr attraktiv. Der „Mountain Style“ ist hier alpine Echtheit!

Durch das Dorf zu spazieren macht Spass und es gibt genügend Plätze und Terrassen um ein Kaffee oder ein Mittagessen draussen zu geniessen.

Gstaad ist eine Destination des Geldadels, dies wird beim ersten Spaziergang durch das Dorf sofort klar. In der autofreien Dorfstrasse – man nennt diese hier Promenade – reihen sich elegante Boutiquen und Flagship-Stores, edle Bijouterien aneinander, aber auch kleine und feine Läden mit regionalen Produkten. Allerdings wird sich das „Shopping-Vergnügen“ auf der Promenade für viele Besucher eher auf das anschauen beschränken. Die Preise sind wirklich „himmlisch“ und das Angebot ist entsprechend auf den Geldadel ausgerichtet.

Nun besteht Gstaad aber in der Tat nicht nur aus Edelboutiquen, sondern man hat hier auch ein Angebot für das normale Leben: so findet man u.a. Coop und Migros (deren Läden ebenfalls im Chaletstil gehalten sind) wie auch gute Bäckereien, eine Metzgerei oder eine Molkerei/Chäsi.

Von den 300 reichsten Schweizer (Bilanz) haben ca. 30% ein Chalet in Gstaad/Saanenland.

Die Finanzzeitschrift „Bilanz“ präsentiert jedes Jahr die 300 reichsten Schweizer. Hinter vorgehaltener Hand erzählt man in Gstaad stolz, dass davon etwa 30% ein Chalet in Gstaad oder Umgebung in ihrem Besitz haben.

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Während anderswo der Reichtum gerne gezeigt wird, macht es mir eher den Anschein, dass man in Gstaad gerne tief stapelt. Dies merkt man schon im Hotel Palace, wo eine lockere, englische Lässigkeit vorherrscht, obwohl dieses Luxushotel mit seinen Türmen prunkvoll wie ein Palast über Gstaad thront.
Auch die Fassaden täuschen, denn hinter diesen heimeligen, verzierten Holzchalets verstecken sich manchmal Küchen so gross wie jene im des Palace-Hotel, lassen sich ganze Wände zur Erweiterung der Terrasse hydraulisch ins Erdreich versenken, gibt es Tiefgaragen für 30 Limousinen und Wellnessanlagen auf einer Fläche die selbst mit der Botta-Oase des Tschuggen Grand Hotels in Arosa gleichziehen. Für uns Gäste unsichtbar – so bleibt die liebliche, sanfte Seite von Gstaad und den Dörfern bestehen.

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Rund um Gstaad gibt es schöne Dörfer wie hier Lauenen.

 

Im dritten Teil nächsten Mittwoch berichte ich über Prominente die ich nicht gesehen habe, aber doch da waren.

Hier finden Sie alle bisher veröffentlichten Berichte der Reihe Gstaad – „Last paradise in a crazy world“