Gstaad – „Last paradise in a crazy world“ (Teil 3)

Prominente – gibt es die zwischen Käse, Kühe und Chalets überhaupt?

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Bild: Rolls Royce vor dem Gstaad Palace (2014)

Prominente Menschen gehören einfach zu Gstaad. Der Grund scheint relativ einfach zu sein –  diese haben sich wie viele andere Feriengäste in die Region verliebt. Natürlich erzählen die Locals gerne, dass man den einen oder anderen auf der Promenade, beim Wandern, beim Tennis oder Golf spielen oder irgendwo auf einer Terrasse antrifft.

Die berühmten Namen die man mit Gstaad verbindet sind endlos. Die vielen Schauspieler, Unternehmer, Adelige, usw. die hier oben wohnen aufzuzählen, würden meinen Post über Gstaad absolut sprengen. Ecclestone, Sachs, Bertarelli, Halliday, Polanski, Valentino, Netzer, Moore, Prinz Vittorio, Madonna, usw. usw. –  nur um einige der Bewohner von Gstaad aufzuzählen.

Aber liegt das Geheimnis von Gstaad bei den Prominenten? Kommen Besucher hierher, weil es hier Prominente gibt, die in ihren Chalets oder in den grossen Hotels Partys feiern?

Hier werde ich das Geheimnis nicht aufspüren, den Gstaad und das ganze Saanenland lässt sich nicht auf jene reduzieren, die Glanz und Gloria hierher bringen. Schnell spürt man, dass die Ferienregion Gstaad von Gästen aus aller Welt lebt, die wegen der schönen Landschaft und Natur, der Gastfreundschaft, den verschiedenen Anlässen und der Ruhe herkommen. Gäste die hier einfach ihre Ferien verbringen und geniessen.

Man erkennt, dass viele prominente Leute hier ihre Ferien verbringen, ohne dass sie von den Medien wahrgenommen werden möchten. Einfach weil es hier schön ist, sie sich hier in aller Ruhe und in Sicherheit bewegen können. Selbst Prominente die ausschweifende Partys feiern, tun dies in den teils mehrstöckig nach unten gebauten Etagen ihrer Luxusvillen, deren Gäste kommen diskret via Tiefgarage. Oberflächlich wird nichts bemerkt.

Genau dies macht eben vielleicht doch wieder ein bisschen das Geheimnis von Gstaad aus. Als Feriengast hat man irgendwie das Gefühl hier gibt es noch ein eine andere, zweite Ebene hinter den schönen Fassaden der Chalets. Man sieht nicht hinter die Kulissen – die in Gstaad gehandhabte Diskretion provoziert Spekulationen.

Gibt es diese zweite Ebene? Wir reisten am letzten Tag des Hublot Polo Gold Cup an, da hatte es in unserem Hotel doch eine rechte Dichte an Prominenten, die man als Hotelgast nicht speziell wahr genommen hat, man gehörte irgendwie einfach dazu.

Und genau das bekannte Polo Turnier kehrte für uns diese verborgene Welt für eine kurze Zeit nach aussen. Das Turnier ist ein mediales Ereignis – der Sport steht dabei nicht so im Vordergrund – es sind die vielen Prominenten. In Gstaad selber geht zwar alles diskret und unaufgeregt ab, während in den Medien ein Bericht nach dem anderen über die prominenten Besucher publiziert und so die Marke Gstaad mit viel Glamour in die Welt herausgetragen wird.

Fasziniert habe ich beobachtet, wie Pippa Middleton (Bericht im Blick) an diesem Wochenende in Gstaad auftauchte und dies weltweit durch die Medien ging. (Sie soll sogar in unserem Hotel eine Party gefeiert haben – Quelle Twitter)

Vor einiger Zeit tauchte in Arosa die Schwester von Pippa, die Duchess of Cambridge, Catherine „Kate“ Middleton, auf. (Sie stapfte durch den Schnee auf dem Weg oberhalb unseres Hauses). Für Arosa war so ein Besuch der Royals etwas aussergewöhnliches – für Gstaad wäre so etwas völlig normal gewesen und man nimmt so etwas unaufgeregt zur Kenntnis.

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Für Arosa war der Besuch der Royals etwas aussergewöhnliches – für Gstaad wäre so etwas völlig normal gewesen und man nimmt so etwas unaufgeregt zur Kenntnis. (Bild: Michael’s Beers and Beans 2013)

 

Nächste Woche gibt es einen Blick in die Gastronomie und Hotellerie von Gstaad.

Hier finden Sie alle bisher veröffentlichten Berichte der Reihe Gstaad – „Last paradise in a crazy world“.

Beitragsbild Gstaad Palace