Gstaad – „Last paradise in a crazy world“ (Teil 4)

Places to stay and eat in Gstaad

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Die Gstaader Hotels prägen schon immer die ganze Schweizer Hotellerie (Foto Beers and Beans/ Bild: Palace Gstaad)

Die Hotellerie

In Gstaad / Saaneland gibt es über 40 Hotels in allen Kategorien. Was ich in der kurzen Zeit gesehen habe, macht alles einen sehr schönen, gepflegten Eindruck. Hier findet man wirklich ein Hotel – meistens im Chaletstil – welches in das eigene Budget passt und die persönlichen Ansprüche abdeckt. Eine gute Übersicht finden Sie hier: Liste der Hotels der Region Gstaad (Gstaad Tourismus)

Die Dichte an 5* Hotels hier ist sehr hoch – es gibt vier 5* Hotels in Gstaad und eines in Schönried – das wunderschöne Chalet Resort Ermitage, welches auch offizieller Hotelpartner des Menuhinfestivals Gstaad 2014 war.

Weil natürlich die 5* Hotels gerade auch den Ruf von Gstaad ausmachen, werde ich hier über zwei davon berichten. Einerseits hatte ich das unglaubliche Privileg im „Palace Gstaad“ meine Urlaubstage zu verbringen und andererseits gewährte man mir einen kurzen Einblick in „The Alpina Gstaad“. Mit einem Kurz-Check gibt es auch noch einen schnellen Blick auf das beliebte 4* Hotel Bernerhof Gstaad.

The Alpina Gstaad ist wohl die neue Ikone in der Schweizer Hotellerie. Dieses Hotel wurde im Dezember 2012 eröffnet. Ein Hotel der Superlative – so wurden 100 Millionen in 56 Zimmern und Suiten, in einen 2000 m2 grossen Spa und drei Restaurants investiert. Weitere 200 Millionen wurden in Appartemens investiert, die im Hotelkomplex integriert sind.

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Schnappschüsse mit dem Smartphone aus dem „The Alpina Gstaad“

Die Einfahrt mit dem Auto direkt zum Hotel geht durch einen Tunnel vorbei an einem künstlichen Wasserfall – das Tor in eine andere Welt.

Das Hotel empfängt in einem schönen, modernen Chaletstil ihre Gäste. Möbel, Decken und Böden sind aus Pinienholz, überall entdeckt man Holzintarsien, handbemalte Dekorationsgegenstände und edle Stoffe. Auch vom wunderschönen Spa werden die Gäste wohl noch lange träumen.

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Kurz vor dem „The Alpina Gstaad“ liegt das legendäre „Gstaad Palace“, welches ich Dir im letzten Teil meiner Serie über Gstaad dann noch ausführlich vorstellen werde.

Michael’s Beers and Beans Kurz-Check:

Eigentlich der Tipp meiner Schwieger-Eltern, die mir den Bernerhof empfohlen haben. Ein kurzer „Check“ bestätigte, dies hier ist ein tolles 4* Hotel. Das Hotel für Wanderer- und Gourmets. Und mittendrin im Dorf Gstaad. Alles scheint freundlich, locker und unkompliziert. Toller und moderner „Gstaader Mountain Style“. Aufgefallen ist mir natürlich dann bald, dass der „Wanderhotelier“ einen ganz lässigen Blog betreibt und überhaupt auf den Social Media sehr aktiv ist. Unbedingt auf seinem Blog rein schauen, hat ganz viele tolle Tipps. Ein schöner Post ist „Neue Bernerhof Zimmer“ so als Beispiel.

Gastronomie

Um die Gastronomie hier oben wirklich kennen zulernen, braucht man wirklich Zeit und wohl ein Ferienhaus – das Angebot ist unglaublich riesig. Zusammengezählt hat die Region vermutlich die meisten Gault-Millau Punkte in der ganzen Schweiz.

Hier einmal was uns – neben den sehr guten Restaurants in unserem Hotel – positiv aufgefallen ist.

Restaurant Alti Poscht, Posthotel Rössli, Gstaad

Wir hatten für dieses Restaurant schnell ein Übernahme – das “Grischuna” von Gstaad. Urchige Berner Gemütlichkeit mit einer Speisekarte, in dem man traditionelle Gerichte aus dem Saanenland und Berner Oberland findet.

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Restaurant Sonnenhof, Saanen

Ein absolutes Highlight. Etwas abseits oberhalb von Saanen – eher ein Geheimtipp. Eine idyllische Terrasse mit einem herrlichen Ausblick auf Gstaad und die wunderschöne Berglandschaft. Dazu bekannt für eine sehr gute Küche – hier findet man auch Locals, die sich gerne einmal etwas besonderes antun wollen.

Michael Beers and Beans Tipp:  Refuge l’Espace, Glacier 3000 (Gsteig)

Eine Überraschung auf dem Glacier 3000. Rund um die Bergstation ist es recht rummelig (Coaster, Funpark, Skywalk, usw.) – bei gutem Wetter lohnt es sich daher über den Gletscher zum Refuge l’Espace zu stapfen (Glacier Walk ca. 1h hin; 1h zurück) oder mit dem Snow Bus dort hin zu fahren.

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Refuge l’Espace …

Refuge l’Espace ist wohl eines der spektakulärsten “Bergrestaurants” in den Schweizer Alpen, dass ich je gesehen habe. Unter dem Tour Saint Martin / Quille du Diable am südlichen Rande des Glaciers Tsanfleuron sitzt man auf einer sehr schönen Terrasse und hat einen atemberaubenden Blick auf die unglaublichen 4000er der Walliser und Französischen Alpen. Matterhorn, Mont Blanc, Combin – alle sind bei schönen Wetter zum greifen Nahe. Und wenn man Glück hat sieht man Bartgeier, die über dem Teufelshorn kreisen. Die Hütte sieht aus wie ein Expeditions-Camp – drinnen ist diese klein, aber gemütlich eingerichtet. Gekocht wird auf einem alten Holzherd.

Tipp: Sich einen der Kuhfell-Liegestühle schnappen, ein Glas Wein oder Whiskey und einfach die Aussicht geniessen. Später dann noch ein Kirschkompott mit Saanebrätzeli und Nidle geniessen. Fragen?

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… mit einer atemberaubenden Aussicht auf die Bergwelt der 4000er!

Restaurant Hotel Arc-en-ciel, Gstaad

Lust auf Pizza oder eine gute bürgerliche Küche? Im Arc-en-ciel gehen auch die Locals gerne über Mittag auf der Terrasse oder in der gemütlichen Gaststube essen.

Crêperie de Gstaad

Crêperie – gibt es bei uns ja so nicht oder selten. Das Ambiente im modernen etwas abgekühlten Chaletstil, die Terrasse an der Promenade ist lässig. Die Crêpes im “British Style” sind empfehlenswert, dazu ein Cidre! Aber sicher eher etwas für (englische) Touristen, die zwischendurch etwas Essen wollen oder für Junge zum etwas „rumhängen“.

Hier die Übersicht der Restaurants in der Region Gstaad. (Gstaad Tourismus)

Im nächsten Teil – Was gibt es denn in Gstaad ausser Kühe und Chalets zu sehen? Mit vielen Tipps und dann im letzten Teil meiner Serie ein Bericht über das „Gstaad Palace“, dem legendären Schlosshotel in den Schweizer Alpen!

Hier finden Sie alle bisher veröffentlichten Berichte der Reihe Gstaad – „Last paradise in a crazy world“.

Posts über Gstaad sind Ende August 2014 entstanden. Aktualisiert im Mai 2016