Kölner Pegel

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Köln – wir stehen am Rhein und schauen den grossen Schiffen zu. Der Rhein ist hier breit, riesig. Weit von hier weg, oben in Arosa entspringt die Plessur – unser kleiner Fluss, der in Chur in den Alpenrhein fliesst. Also muss das Wasser aus unseren Bergen hier durchkommen und beinflusst den Wasserstand (ein bisschen). Wie tief ist hier eigentlich der Rhein? Wir stehen in der Nähe des Kölner Pegelturmes – da kann man doch den Pegelstand ablesen? Also zurück zum Pegelturm, der übrigens ein Wahrzeichen von Köln ist. Und hier sind wir genau 688km von Konstanz entfernt. Am ganzen Rhein gibt es übrigens über 20 solcher Messstationen. Für die Schifffahrt sind diese Daten sehr wichtig.

Nun aber was sagt mir jetzt die „Uhr“? Der Zeiger zeigt einen Wert von 2.54. Und jetzt muss man rechnen. Denn „0 Metern“ bedeutet, dass mindestens noch ein Meter Wassertiefe in der Fahrrinne des Rheins vorhanden ist. Also der Wert auf der Pegeluhr und einen Meter dazurechnen. Damit haben wir also jetzt einen Pegelstand von 3.54 Meter. Übrigens liegt der Nullpunkt des Pegels exakt auf 34,977 Metern über Meer. Das Quellgebiet der Plessur liegt dagegen auf einer Höhe von über 2000müM. Eindrücklich.
Pegelbasierende Wasserstandsmessungen gibt es in Köln seit 1771, das heutige Pegelhaus wurde 1951 in Betrieb genommen.

Der höchste jemals gemessene Stand des Rheins am Pegel Köln wurde am 27./.28 Februar 1784 mit 13,84 Metern erreicht. In jüngerer Zeit stieg der Rhein 1926, 1993 und 1995 jeweils auf 10,63 Meter bis 10,69 Meter.

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Übrigens fährt ein Schiff gegen den Strom, dann befindet es sich auf Bergfahrt, mit dem Strom auf Talfahrt. Wie unsere Bergbahnen …

Quelle: Tafel vor Ort, Wikipedia, Internet

Verfasst von

Michael’s Beers & Beans – Stories and Photos posted by Michael Schneider – ideas brewed with water of the Rhine. (Blogging for Fun / Non-Commercial) Zurich & Lake Constance