Wanderungen in Arosa: Urdenbahn – Parpaner Rothorn – Älplisee (mit Variante Ostgipfel)

Von Arosa her ist es für uns noch etwas ungewöhnlich, dass wir auch im Sommer mit der Urdenbahn einfach rüber in die Lenzerheide kommen.

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Auf dem Parpaner Rothorn
Wie und wo man hier wandern kann, muss ich zuerst noch etwas erkunden. Aber einen Tipp habe ich schon mal: Man kommt jetzt relativ einfach auf das Parpaner Rothorn – denn der Abstieg ins Urdental und dann der doch rechte steile Anstieg zum Urden-Fürggli entfällt und so ist man doch noch recht fit für den Aufstieg durch das Totentäli zum Rothorn. Von hier hat man die Möglichkeit mit der Bahn in die Lenzerheide runter zu kommen oder man geht den Weg bis zum Grediggs-Fürggli wieder zurück und wandert durch ein wunderschönes und wildes Tal runter zum Älplisee und zurück zu Arosa. Eine wirklich empfehlenswerte Wanderung!
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Die neue Urdenbahn führt einem rüber zum Urden-Fürggli

Wegverlauf:

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Wegverlauf Urdenbahn – Parpaner Rothorn
Wir starten an der Talstation Hörnlibahn und fahren mit einem der Gondeli hoch aufs Hörnli (2493 m.ü.M.). Von hier schweben wir mit der neuen, modernen Urdenbahn über das Urdental zur Station Urdenfürggli – wo unsere Wanderung beginnt. Achtung hier oben finden Sie keine Wanderwegweiser. Nehmen Sie daher den kleinen Abstieg links von der Station, dann kommen Sie sofort auf den offiziellen Wandeweg, welcher vom Urdental heraufkommt und folgen Sie diesem über einen kleinen Gipfel bis Sie die „Höhenstrasse“ erreichen. Diese führt an der Westflanke des Parpaner Weisshorns entlang aufwärts auf das „Gredigs-Fürggli“, weiter durch die Galerie und über die Matten des Totälpli, dann im Zick-Zack steil aufwärts aufs Parpaner Rothorn. Lohnenswert ist von dort dann der Abstecher auf den Ostgipfel des Rothorns, mit herrlichem Blick runter nach Arosa, aufs Aroser Rothorn und in die Lenzerheide.
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Älplisee
 
Vom Ostgipfel geht der Rückweg wieder zurück über das Parpaner Rothorn zum „Gredigs-Fürggli“, von wo unser Weg zum Älplisee und weiter nach Arosa abzweigt. Ein wunderschöner Abschnitt dieser Wanderung wartet auf uns.
Variante: 
Man kann auch vom Ostgipfel des Rothorns direkt querfeldein absteigen. (keine Markierung, kein Wanderweg) Tief unten sieht man immer den Älplisee, an dem man sich gut orientieren kann. Aber Achtung: Der erste Teil des Abstieges ist steil und führt vorallem über Geröllfelder. Sehr rutschig! Nach den Geröllfeldern sich dann eher rechts vom Bach halten, man kann dann etwas später den „Schafspfaden“ folgen und kommt so zum Alpinen Wanderweg (Blau-Weisse Markierung) welcher vom Erzhornsattel runter zum Älplisee führt. Von hier gibt es mehrere Möglichkeiten um Arosa zu erreichen. Achtung: Diese Route nur bei gutem Wetter nehmen und wenn man selber absolut Trittsicher ist! Sehr rutschiges, steiles Gelände.


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Variante führt durch unwegsames Gelände
Wussten Sie schon?
Während des 15. und 16. Jahrhunderts wurde in Arosa neben der herkömmlichen Land- und Waldwirtschaft auch Bergbau für Erze betrieben. Die älteste, heute noch erhaltene schriftliche Urkunde über Erze, Erzlagerstätten und Erz-Bergbau im Gebiet um Arosa stammt aus der Mitte des 15. Jahrhunderts. (Quelle: Freunde des Bergbaus FBG)
Gehzeit: 4 – 5 h (je nach dem ob man den Aufstieg zum Ostgipfel macht)
 
Distanz: ca. 20 km
 
Höhenunterschied: ca. 400 m im Aufstieg, Höchster Punkt: 2’870 müM (Ostgipfel)
 
Anfahrt: Vom Bahnhof Gratisbus bis Talstation Hörnli-Bahn
 
Ausgangspunkt: Bergstation Urdenbahn
 
Endpunkt: Innerarosa (Gratisbus ab Hörnli oder Gada)
 
Anforderungen:
 
Diese Wanderung braucht etwas Kondition, ist aber gut zu gehen. 
 
Kinder: 
 
Spannende Tour für ältere Kinder / Jugendliche: Galerie, Eisenerze, Urdenbahn, Schneefelder, Ostgipfel, Älplisee (Variante Abstieg vom Ostgipfel nicht zu empfehlen)
Einkehr: Restaurant auf dem Rothorn-Gipfel 
Höhenverlauf:
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aktualisiert: 26.7.2014
 
 
 
Bilder:
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Variante führt über schöne Matte, Orientierung relativ einfach
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Bei der Variante sollte man den Weg vom Erzhornsattel finden,
dann diesem folgen (Blau-weiss markiert)
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Schafe weiden hier oben …