Warum ein Blog?

In einer mehrteiligen Serie berichte ich über meine Erfahrung als Hobby-Blogger. Warum ich diesen Blog überhaupt betreibe, was mich eigentlich antreibt.

Ich werde oft gefragt, warum ich überhaupt blogge oder erhalte Anfragen, wie man selbst einen Blog aufbauen kann. Nun zum Thema Bloggen wurde schon sehr viel geschrieben. Die Gründe zum Bloggen sind so unterschiedlich wie die Blogger selbst. Daher versuche ich diese Frage ganz aus meiner Sicht zu beantworten. In einer späteren Serie stelle ich Euch dann ein paar Tipps zusammen, wie der Einstieg zum eigenen Blog ganz einfach geht.

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Bloggen ist eine schöne Bereicherung wenn man gerne schreibt, sich mit dem Leben auseinandersetzt und Freude am Internet und den Social Medien hat. (Bild 123rf.com)

Aber was ist eigentlich ein Blog? 

 

Ganz einfach gesagt ist es eine Wortkreuzung aus Web und Log (für Logbuch) zu Weblog, später dann nur noch Blog. Ein Blog ist ein auf einer Website geführtes Journal, welches von einer Person (also dem Blogger) geführt wird.

 

Geht man etwas tiefer, wird es dann schon etwas schwieriger, den zwischen den Nutzungsarten liegen Welten. Unternehmen führen kommerzielle Blogs (und verschmelzen mit deren Homepage), um über ihre Produkte zu informieren, Privatpersonen betreiben Lebenshilfe oder Storytelling. Die einen liefern tatsächlich eine Art Nabelschau, andere formulieren lediglich ein paar Notizen und Schlagwörter. Fotografen und Videofilmer verbinden ihre Werke auf ihren Online-Portolios, Vimeo oder Youtube mit einem Blog. Aber Blogger sind nicht nur harmlos, es gibt natürlich einige die ins politische Geschehen eingreifen oder sogar Missstände aufdecken.

 

Klar ist dann wieder, dass ein Blog keine Einbahnstrasse ist, keinen Monolog abbildet. Ein Blog, das ein grösseres Publikum anziehen will, kommuniziert mit seinen Lesern und wird von seinem Betreiber als Teil eines umfassenden Diskurses verstanden.

 

Ein Blog weist also generell über sich hinaus, auch wenn die Themen in einer sehr persönlichen Weise behandelt werden.

 

Aber wen interessierte es schon, welche spontanen Gedanken Hinz und Kunz aus Nirgendwo über das Weltgeschehen bloggen? Was sie der Öffentlichkeit zwischen zwei Rezeptvorschlägen an Informationen mitzuteilen haben? Heute, also keine zwanzig Jahre nach dem Erscheinen der ersten Blogs, hat sich eine weltweit agierende Bloggerszene etabliert. Rund 170 Millionen Blogs stehen dem interessierten User mit einer bunten Fülle an Nachrichten und Meinungen, Tipps und Tricks, Kaufvorschlägen, kurzum mit Inhalten aller Art zur Verfügung. 

 

Im nächsten Teil (erscheint am 24.10.15) beantworte ich die Frage warum ich den Blog Michael’s Beers & Beans betreibe.

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Alle Posts zu dieser Serie findest Du nach dem Erscheinen unter diesem Link: Warum ein Blog?