Halo-Lichterscheinung in Arosa

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Halo-Lichterscheinung am Hörnli (Arosa) im Dezember 2013  (4 Nebensonnen im Halo)

Manchmal und mit etwas Glück kann man in der Bergwelt von Arosa schöne Halo-Lichterscheinungen beobachten. Diese sind von Auge gut zu sehen, mit der Kompakt-Kamera aber nicht ganz einfach einzufangen.

Halos entstehen normalerweise an Eiskristallen, wie sie in Cirrus- oder Cirrostratuswolken in einer Höhe von 8 bis 12 km vorkommen. In den Bergen können sich im Winter Halos aber auch bei dünnem Eisnebel, wie wir diesen hier an Sylvester 2013 zeitweise in der Höhe von 2000müM hatten, bilden.

Die häufigste Haloerscheinung ist der 22°-Ring. Es handelt sich dabei um einen Ring, der vom Beobachter aus 22° entfernt von der Sonne verläuft. Man kann Halos quasi auch selber machen – schauen Sie durch den Sprühnebel einer Schneekanone direkt in die Sonne – dann ein bisschen den Standort bewegen und man sieht plötzlich einen kleinen Halo-Lichteffekt.

Vor zwei Jahren habe ich am Hörnli einen wunderschönen „22°-Ring mit Nebensonnen“ beobachten können (siehe Bild oben). Dieser hatte aussen ein zweiten Ring. Mit meiner Kamera konnte ich aufgrund der Grösse des Halos nur den inneren, helleren Ring auffangen. Zudem war die Linse vom Eisnebel schnell „verunreinigt“.  Aber dieses Bild zeigt doch eindrücklich die schönen Halo-Lichteffektte die man hier in Arosa beobachten kann.

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Die Urdenbahn im Testbetrieb fährt durch den Eisnebel – auch hier ist der Halo und eine Nebensonne schön zu sehen.

 

Nebensonne und Halo
Halo-Lichterscheinung sind nicht zu verwechseln mit den Sun-Dogs, welche ebenfalls im Winter entstehen können.

Bilder und ein Kurzbericht zu den „Sun Dogs“ in Arosa findest Du hier: Sun Dogs over the Mountains

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