Kunoy – die Fraueninsel

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Als wir am späten Nachmittag in Klaksvik ankamen, hörte es auf zu nieseln. So entschieden wir spontan – bevor wir dann Klaksvik etwas näher anschauen – über den Damm auf die Insel Kunoy (Fraueninsel) zu fahren. Die Bezeichnung Fraueninsel scheint daher zu kommen, dass diese als Gegenstück zur Nachbar-Insel Kalsoy (Männerinsel) gesehen wird.

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Während der Fahrt rissen die Wolken auf und es wurde immer schöner. Am Ort Kunoy war es dann richtiges Sommerwetter, so stellten wir unser Auto ab und „entdeckten“ das schöne Dorf zu Fuss.

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Die Insel Kunoy hat eine Fläche von 36mk2. Es gibt zwei Dörfer, die beide im Süden der Insel in die steilen Hänge gebaut sind: Haraldssund und Kunoy. Weiter im Norden liegt noch die Ortschaft Skarð, die 1913 verlassen wurde, nachdem zu viele Männer beim Fischfang umgekommen waren. Dorthin führt ein Wanderweg. Wegen seines Höhenunterschiedes von 600 m ist er nur für erfahrene Wanderer geeignet. Der Rest der Insel ist unzugänglich. Im Norden schliesst die Insel mit dem 819m hohen Kap Kunoy ab, welches damit eine der höchsten Klippen der Welt ist.

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Der gleichnamige Ort Kunoy befindet sich in der Sohle eines nach Westen hin offenen,s ehr eindrücklichen Trogtals inmitten eines Panoramas von über 800 m hohen Bergen. Überhaupt liegt der Ort inmitten einer spannenden Landschaft am Kalsoyarfjørður mit Blick zur Nachbarinsel Kalsoy. Der Ort hat rund 70 Einwohner.

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Die einzige Landverbindung vor dem Tunnelbau war ein Wanderweg um die Südspitze der Insel herum, etwas oberhalb des Ufers. Der Weg existiert anscheinend noch heute und ist begehbar.

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Kunoy hat ein sehr schönes Dorfbild, Die Kirche im Ort stammt aus dem Jahre 1867 und steht unter Denkmalschutz. Oberhalb des Ortes liegt ein kleines Wäldchen, die ersten Bäume wurden hier bereits 1914 gepflanzt.

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