Was kostet ein Pistenkilometer?

Aus meiner Zeit als ich noch den Arosa1800Blog betrieben habe, werde ich heute immer noch mit (Presse-) Informationen rund ums Skifahren versorgt. Diese Infos lese ich als begeisterter Skifahrer natürlich immer mit grossem Interesse.

Bergwelten Arosa Mountains Switzerland-6
Bald geht die Ski-Saison in den Alpen richtig los. (Bild Arosa, Schweiz)

Wie immer zu dieser Zeit publiziert die Wintersportplattform http://www.skigebiete-test.de den grossen Skipass-Preisvergleich mit über 280 Skigebieten. Dieses Jahr hat es u.a. einen interessanten Aspekt mit dabei, darum möchte ich Euch diesen Preisvergleich kurz präsentieren.

Zum vierten Mal in Folge schneiden die Skigebiete aus der Schweiz im Länderkampf um die niedrigste Erhöhungsrate am besten ab. Nirgendwo ist der Kartenpreis seit Jahren so stabil. Fast 30 Skigebiete ändern dort auch heuer nichts an ihren Tarifen und auch der Rest hebt sie nur geringfügig um 1,13 Prozent bzw. 0,69 CHF (ca. 0,64 Euro) an. Insbesondere durch die Loslösung des Schweizer Frankens vom Euro bleibt Skifahren in der Schweiz aber weiterhin ein kostspieliges Vergnügen.

Die Erhöhungsraten zur Saison 2016/17 auf einen Blick:

grafik1

(Stand Wechselkurs: 23. November 2016)

Interessant erscheint mir hier der Vergleich was der Pistenkilometer für den Schneesportler kostet. Ich habe diese Daten grafisch aufbereitet:

pisten

Selbst mit dem überbewerteten Schweizer Franken bietet die Schweiz günstige Pistenkilometer an, würde man den Kurs mit 1.15 (leider utopisch) ansetzen, würden die Schweizer Skigebiete sogar ganz nach vorne rücken.

Die Preise in Schweizer Skigebieten mögen alleine betrachtet hoch sein (Durchschnittspreis für 1 Tageskarte 54 Euro). Auch das Essen in der Berghütte wird gegenüber dem restlichen Europa immer teurer sein. Doch vergleicht man die die Hotelpreise gibt es eine Überraschung: Höchstpreise für Hotels werden vor allem an den Nobel-Adressen in Frankreich und Österreich verlangt. Es gibt einige Vergleiche die zeigen, dass die Schweiz vorallem in der Hauptsaison bei den Skiferien inzwischen das beste Preis-/Leistungsverhältnis aufzeigt. Zusatzleistungen der Schweizer Skigebiete (z.B. Gratis-Skischule für Kinder/Jugendliche in Arosa) oder von Hotels rücken Winterferien in der Schweiz wieder in den zahlbaren Bereich.

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Vielleicht wird vorallem für Gäste aus Deutschland Skiferien in der Schweiz bald ein (bezahlbarer) Geheimtipp – beim Preis-/Leistungsvergleich halten die Wintersportorte auf jedenfall mit. Und viele Schweizer Skigebiete liegen in einer Höhe, wo es in den Dörfern und Tälern noch viel Schnee gibt.

Der ausführliche Artikel zum Preisvergleich mit weiteren Infos: https://www.skigebiete-test.de/skimagazin/skipasspreis-vergleich.htm

 

Quelle: TouriSpo GmbH & Co. KG, Passau, Deutschland

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