Tipps wie Du Dein Smartphone vor dem Kältetod bewahrst

Die sehr tiefen Temperaturen in den nächsten Tagen können auch unseren Smartphones zusetzen – passen wir nicht auf, kann das Smartphone sogar den Kältetod erleiden. Die empfindliche Technik in den Smartphones mag die Kälte nicht wirklich. Mit folgenden Tipps bewahrst Du Dein Smartphone vor dem Kältetod und anderen Gefahren!

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Foto: Ivan Smuk, http://de.123rf.com/

In erster Linie solltest Du Dir überlegen, wo Du das Mobiltelefon aufbewahrtst: Denn kühlt es zu sehr aus, kann es beim Betreten eines warmen Raumes Probleme geben. Bei grossen Kälteunterschieden bildet sich Wasser auf, aber eben auch im Gerät. Im schlimmsten Fall kann dies zu einem Kurzschluss und damit zu irreparable Schäden führen.

Also am besten steckt man das Smartphone zum Beispiel in eine Innentasche der Jacke – dort wo es warm und trocken ist.

Darüber hinaus hat der Umgang mit dem Smartphone in der Kälte auch ganz praktische Tücken. So klappt die Touchscreen-Bedienung zum Beispiel nur mit nackten Fingern. Mit normalen Handschuhen geht gar nichts. Zieht man die Handschuhe aus, sollte man bei starker Kälte aufpassen, dass man sich beim Tippen nicht vergisst und so nicht eine Erfrierung holt.

Draussen – auch bei schönem Wetter – das Smartphone nicht auf dem Tisch liegen lassen. Die Lufttemperatur ist auch bei Sonnenschein noch so kalt, dass das Smartphone schnell auskühlt und der Touch-Screen kann „platzen“ oder Beulen bilden.

Lasse das Smartphone nie im Auto liegen – es wird hier in den nächsten Nächten sehr kalt. Die Gefahr ist gross, dass der Touch-Screen „platzt“. Solltest Du das Smartphone doch im Auto liegen gelassen haben, dann einfach das Smartphone an einen warmen, möglichst trockenen Ort bringen und sicher mindestens eine halbe Stunde aufwärmen lassen, bis man es versucht anzuschalten oder den Akku aufzuladen.

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Das neue Jahr startet mit Schnee und eisigen Temperaturen – nicht das optimale Klima für unsere Smartphones.

Warum erleiden Smartphones den Kältetod?

Einerseits sind Lithium-Ionen-Akku verantwortlich für das Abfrieren der Smartphones. Im inneren eines Akkus läuft eine chemische Reaktion ab, die Elektronen produziert. Der Fluss dieser Elektronen erzeugt Energie, die Stromquelle für das Smartphone. Je kälter es wird, desto langsamer läuft die Reaktion ab. Irgendwann reicht die Geschwindigkeit der Elektronen nicht mehr aus, und das Smartphone schaltet sich ab.

Empfindlich sind auch die Displays und hier hat die Kälte ebenfalls einen Einfluss. Viele dieser Screens besteht aus mehreren Schichten. Zwischen den Schichten befinden sich Flüssig-Kristalle, deren Zustand sich bei sinkender Temperatur verändert. Je kälter es wird, desto mehr steigt die Viskosität dieser Kristalle. Sie werden also immer zähflüssiger, wodurch die Pixel eines Displays immer langsamer reagieren.

Nachfolgend ein paar Tipps wie Du Dein Smartphone vor dem Kältetod bewahrst …

Tipp1 : Warm halten

Unbedingt Innenseite der Jacke versorgen, an einem warmen und trockenen Ort

Tipp2 : Warm laden

Der Samrtphone-Akku darf nicht zu kalt sein. Wärme Dein Smartphone erst einmal auf Zimmertemperatur auf, dann kann der Akku mehr Strom speichern.

Tipp3: Wiederbeleben

Akku ist schon im Kälteschlaf? Dringenden telefonieren? Halte den erschöpften Energiespender für kurze Zeit an eine warme Stelle beim Körper. Das kann ausreichen, um das Smartphone für einige Gesprächsminuten mit Strom zu versorgen.

Tipp4: Reserve-Akku

Nicht bei allen Smartphones möglich aber sicher eine gute Idee, wenn man auf Nummer sicher gehen will. Reserve-Akku mitnehmen und warm in der Tasche aufbewahren. Oder ein Zusatz-Akku (Powerbank).

Tipp5: Keine Temperaturschocks

Kommst Du mit einem ausgekühlten Smartphone z.B. in eine warme Skihütte, gib ihm mindestens ein halbe Stunde Zeit, sich an die Plusgrade zu gewöhnen und anzupassen. Deponiere das Handy zum Beispiel in einem nicht zu stark beheizten Raum. So vermeidest Du die Bildung von Kondenswasser im Gerät und schonst die Elektronik.

Tipp6: Headset im Schneegestöber

Willst Du auch bei dicksten Schneegestöber telefonieren, dann setze Dein Smartphone beim Telefonieren nicht direkt dem weissen Nass aus. Mit einem passenden Headset kannst Du das Gerät beispielsweise in der Tasche stecken lassen.

Tipp7: Nur bei Bedarf einschalten

Wem es nicht in erster Linie auf Erreichbarkeit ankommt, der sollte das Smartphone geschützt am Körper tragen und nur bei Bedarf einschalten.

 

(Dieser Post habe ich für den eingestellten Arosa1800Blog geschrieben, aufgrund der kommenden „Frostzeit“ überarbeitet und angepasst)

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