Ein Teehäuschen auf dem höchsten Punkt der Insel Reichenau

Der höchste Punkt der Insel Reichenau – 40m über dem Seespiegel – ist die Hochwart. Auf diesem beliebten Aussichtspunkt inmitten der  Reben erbaute 1833 Johann Willibald von Seyfried sein Belvedere. Der Hofrat war klar ein Geniesser, denn er stellte sein Teehäuschen an einem der schönsten Orte der Insel auf.

Und dort steht es heute noch. Ist man auf der Insel zu Besuch, muss man sich von diesem Aussichtspunkt verzaubern lassen. Sich Zeit nehmen für einen Kaffee und hausgemachten Kuchen, welche die Bewohnerin des Teehauses manchmal nachmittags, an Sonntagen auf „gut Glück“ serviert. Denn heute ist in dem ehemaligen Teehaus eine kleine Galerie für Kunst untergebracht. Die Künstlerin – die 1985 mit ihrer Keramikwerkstatt dort eingezogen ist – betreibt heute ein kleines Café. Inklusive dem herrlichen Panoramablick über Insel, Untersee und die Halbinsel Höri. (Öffnungszeiten Di, Mi, Fr, Sa 14.00 bis 18.00 Uhr, Sonntags auf „gut Glück“)

Die Reben gedeihen an einer optimalen Süd/Südwest-Lage.

Rund um die Hochwart wird seit dem 9. Jahrhundert der Reichenauer Inselwein angebaut. Heute umfassen die Rebanlagen, deren Trauben im Winzerkeller beim Münster St. Maria und Markus verarbeitet werden, rund 18 Hektar und sind bepflanzt mit Müller-Thurgau, Pino Gris (Grauburgunder), Pinot Noir (Spätburgunder), Kerner und Chasselas (Gutedel).

Den Aussichtspunkt Hochwart kann man wunderschön in eine Rundwanderung über den Süden der Insel „einbauen“ – davon bald mehr in meinem Post „Klöster, Gemüse und maritimes Feeling“.

Impressionen

Schöner Blick über die Insel in Richtung Untersee
Rundherum immer wieder der Blick auf das Wasser
1833 erbaut der Hofrat Johann Willibald von Seyfried dieses Belvedere
Im ehemaligen Teehaus ist eine kleine Galerie für Kunst untergebracht, manchmal ist es auch ein kleines Café.
Seit November 2000 gehört die Insel Reichenau mit ihren drei berühmten Kirchen zum UNESCO Weltkulturerbe.
Der Aussichtspunkt mit einer kleinen Terrasse

 

 

2 Kommentare zu „Ein Teehäuschen auf dem höchsten Punkt der Insel Reichenau

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